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Komplette Version L5/S1 BSV unerträgliche Nervenschmerzen

Bandscheiben-Forum > LWS-Forum
Anni62
Hallo zusammen,

ich wollte hier einmal meine Situation schildern und hoffe sehr auf eure Erfahrungen und etwas Mut.

Ich habe seit Anfang des Jahres Beschwerden im Bereich L5/S1. Die Schmerzen haben ins Bein ausgestrahlt, waren aber zunächst noch gut auszuhalten – vor allem spürbar beim Autofahren und bei längeren Strecken zu Fuß.

Mitte Februar war ich dann krank und habe am 26.02. im Bett stark gehustet. In dem Moment habe ich plötzlich gemerkt, dass im unteren Rücken „etwas passiert ist“. Der Schmerz war extrem, ich habe vor Schmerzen geschrien. Seitdem hat sich alles deutlich verschlechtert.

Ich war beim Arzt, habe ein MRT bekommen und dort wurde ein Bandscheibenvorfall L5/S1 bestätigt (MRT-Bericht kann ich bei Bedarf posten). Seitdem habe ich zwei PRT/PAT-Spritzen bekommen – die letzte war allerdings so schmerzhaft, dass ich das ehrlich gesagt nicht nochmal machen möchte. Leider habe ich bisher auch keine wirkliche Verbesserung gespürt.

Zu mir: Ich bin 36 Jahre alt, 1,73 m groß, leicht übergewichtig und mache aktuell keinen Sport.

Was mir im Moment am meisten zu schaffen macht:Ich erhole mich einfach nicht von den Schmerzen. Seit dem 26.02. nehme ich täglich Schmerzmittel. Anfangs Novalgin und Ibuprofen im Wechsel, mittlerweile nur noch Ibuprofen, da ich auf Novalgin vermutlich allergisch reagiert habe (Fieber, Halsschmerzen). Magenschutz nehme ich dazu.

Die stärksten Schmerzen habe ich tatsächlich im Bein. Es sind weniger die Rückenschmerzen, sondern eher massive Schmerzen entlang der Rückseite – Gesäß, Oberschenkel, Kniekehle und Wade. Dazu kommen immer wieder krampfartige Schmerzen, vor allem wenn ich etwas länger stehe oder laufe. Diese zwingen mich dann regelrecht, mich sofort hinzulegen.

Zusätzlich habe ich leichtes Ameisenlaufen bzw. Taubheitsgefühle im Zeh. Der Zehenstand ist aber noch möglich.

Meine Fragen an euch:

Wie lange darf man Ibuprofen in so einer Situation überhaupt nehmen?

Wann habt ihr mit Physiotherapie begonnen? Direkt oder erst nach einer gewissen Zeit?

Wie finde ich eine gute Physiotherapie, ohne Angst haben zu müssen, dass etwas „verschlimmbessert“ wird?

Ist es besser, den Nerv möglichst ruhig zu halten oder sich trotzdem zu bewegen?

Aktuell halte ich die Schmerzen am ehesten aus, wenn ich auf dem Bauch liege. Das ist aber natürlich keine Dauerlösung, zumal mir dadurch inzwischen der obere Rücken auch wehtut.

Was mich zusätzlich verunsichert:Wenn ich mir meinen MRT-Bericht als Laie durchlese, klingt das alles gar nicht so dramatisch – aber die Schmerzen sind wirklich extrem. Das passt für mich irgendwie nicht zusammen.

Ich habe große Angst, dass das Ganze chronisch werden könnte. Ich bin zwar noch nicht ganz bei vier Wochen, aber es fühlt sich im Moment einfach endlos an.

Der Arzt, der die Spritzen gesetzt hat, war eigentlich sehr optimistisch, dass das gut helfen würde – aber leider hat es bei mir bisher gar nichts gebracht.

Vielleicht gibt es hier jemanden, der Ähnliches erlebt hat und mir sagen kann, dass es irgendwann wirklich besser wird.

Vielen Dank euch 🙏

MRT Beurteilung
LWK 5/SWK 1: Bimediolaterale, rechts mediolateral in einen subligamentären und knöchern abgestützten Prolaps übergehende Protrusio mit knöcherner und weicher Bedrängung von L5 rechts (Serie 3, Ima 20).
Kein Kontakt zu L5 links. Geringer weicher Kontakt zu S1 rechts (Serie 6, Ima 27). Geringe Facettengelenksarthrosen.
Beurteilung:
Geringgradige, multisegmentale degenerative Veränderung der LWS mit hauptbefundlich weicher und knöcherner Bedrängung von L5 rechts sowie geringer weicher Berührung von S1 rechts im Segment LWK 5/SWK 1 bei linkskonvexer torsionsskoliotischer Seitausbiegung der LWS mit Scheitelpunkt über dem Segment LWK 3/4. Vereinzelte Facettengelenksarthrosen. Reizlose Sakroiliakalgelenke. Keine Spinalkanalstenose. Keine Osteodestruktionen.
Pauline69
Hallo Anni,

Herzlich willkommen bei uns im Forum!

Ich versuche dir mal ein paar grundsätzliche Dinge zu erklären.
Ein konservativ, behandelter Bandscheibenvorfall benötigt ungefähr 4-6 Monate, bis sich eine stabile, spürbare Verbesserung einstellt.
In dieser Zeit ist es wichtig, die Schmerzen mit Schmerzmitteln zu behandeln, damit es zu keiner Schonhaltung kommt, die weitere Beschwerden auslösen könnte.
Was man auf gar keinen Fall machen sollte, ist, sich nicht oder zu wenig zu bewegen.
Du musst natürlich darauf achten, wie du dich bewegst, endgradige Drehungen im unteren Rücken sollte man tunlichst vermeiden, schweres anheben vom Fußboden mit krummem Rücken ebenfalls, aber eine moderate, ausreichende Bewegung, wie zum Beispiel das spazieren gehen wäre absolut angezeigt.

Zu den PRT Spritzen kann ich dir folgendes sagen.
Diese werden in der Regel als Serie gegeben, 4-6 Stück, im Abstand von 2-4 Wochen.
In den Spritzen befindet sich ein Cortison, meist ist das Triam 40mg.
Das Cortison braucht einige Zeit, um zu wirken, es soll bezwecken, dass die Nervenwurzel abschwellen kann.
Dieser Vorgang benötigt meist die Wiederholung von mehreren Spritzen.
Sollte sich nach der vierten Spritze keinerlei Verbesserung zeigen, könnte man eventuell das Ganze als wirkungslos betrachten.

Du hast einen Bandscheibenvorfall bei L5/S1, die rechte Nervenwurzel wird bedrängt, das bedeutet, dass du die Schmerzen im rechten Bein haben müsstest, nicht im linken, denn dort wird von keiner Bedrängung geschrieben.
Es ist keine Einengung des Spinalkanals vorhanden.
Du hast eine leichte Skoliose und eine leichte Arthrose der Facettengelenke, das sind die kleinen Wirbelgelenke.
Die leichte Arthrose der Facettengelenke könnte für die Rückenschmerzen verantwortlich sein.
Einziges Hilfsmittel dagegen ist, Stärkung der Rückenmuskulatur und ausreichende Bewegung.

Nach der Akutphase, in der Regel nach 2-4 Wochen, ist es absolut sinnvoll, mit Physiotherapie zu beginnen.
Im Idealfall eine Kombination aus manueller Therapie (das ist die Lockerung schmerzhafter Muskelknoten) und das erlernen von KräftigungsÜbungen für den Rücken.

Ich kann absolut nachvollziehen, dass du nach einer schmerzvollen Spritze, den Mut für eine weitere verloren hast.
Trotzdem denke ich, wäre es sehr ratsam, noch eine dritte und vierte Spritze zu versuchen.

Ich wünsche dir gute Besserung und viele Grüße,
Pauline

Anni62
Guten Tag Pauline,

vielen Dank für die freundliche Begrüßung hier im Forum und auch für deine informative Antwort.

Ich muss ehrlich sagen, dass mich die Angabe von 4–6 Monaten im ersten Moment ziemlich erschreckt hat. Bezieht sich dieser Zeitraum auch auf die Heilung einer Nervenwurzelentzündung (Radikulopathie)?

Außerdem möchte ich offen zugeben, dass ich mich aktuell nicht mehr traue, eine weitere PRT durchführen zu lassen. Ich möchte hier wirklich niemandem Angst machen – meine erste PRT verlief völlig problemlos. Bei der zweiten Behandlung war es jedoch so, dass ich während der Injektion plötzlich starke, krampfartige Schmerzen im Bein bekam – genau in dem Bereich, in dem ich ohnehin die Beschwerden habe.

Zunächst hatte ich das sogar als positives Zeichen interpretiert, weil es darauf hindeutet, dass sehr nah am betroffenen Nerv gearbeitet wurde. Tatsächlich habe ich seitdem auch eine leichte Verbesserung bemerkt, vielleicht etwa 10 %. Die Schmerzen sind jetzt eher auf Gesäß und hinteren Oberschenkel begrenzt und ziehen nicht mehr bis in die Wade.

Könntest du mir noch einmal sagen, wie lange eine Nervenwurzelentzündung im Durchschnitt anhält?

Und noch eine Frage zu meinem MRT-Bericht: Du meintest ja, dass er sich insgesamt gar nicht so dramatisch liest – das beruhigt mich etwas. Allerdings passen die starken Schmerzen für mich irgendwie nicht ganz dazu. Ist das bei solchen Befunden trotzdem typisch?

Vielen Dank dir und liebe Grüße
Pauline69
Liebe Anni,

Festgestellt wurde im MRT ein Bandscheibenvorfall, der die rechte L5 Wurzel bedrängt.
Es wird beschrieben, dass er sowohl aus weichem Material, als auch knöchernen Anbauten besteht.
Des Weiteren besteht ein weicher, leichter Kontakt zur rechten S1 Wurzel.
Diese beiden Dermatome wären für den Zehenstand zuständig.

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Eine knöcherne Abstützung oder eine knöcherne Bedrängung kann natürlich durch Zeit nicht weniger werden.
Wie ausgeprägt diese knöcherne Bedrängung ist, vermag ich nicht zu beurteilen, beschrieben wird sie nicht als sehr stark.

Zu deiner Frage, ja, auch eine Radikulopathie kann durchaus 4-6 Monate in Anspruch nehmen, ehe sich eine deutliche Verbesserung zeigt.
Was aber nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass sich nicht auch schon früher eine Verbesserung einstellen kann.
Ein Radikulopathie entsteht durch die Bedrängung eines Nervs.
Als Folge schwillt der Nerv an und es kommt zu den typischen, ausstrahlende Nervenschmerzen.

Da ein weicher Bandscheibenvorfall sich in erster Linie durch Austrocknung verkleinert, spricht man von diesem etwas längeren Zeitraum.
Die PRT Spritzen sollen genau diesen Vorgang unterstützen und gegebenenfalls beschleunigen
Das Cortisongemisch aus den Spritzen wird so dicht wie möglich an die betroffene Nervenwurzel gespritzt.
Durch die wiederholte Gabe des Cortison, bekommt der Nerv die Möglichkeit, abzuschwellen und gleichzeitig soll dadurch der Bandscheibenvorfall austrocknen, sprich kleiner werden.

Außer der herkömmlichen Schmerzmedikamente wie Ibuprofen, Diclofenac, Novalgin und ähnlichen, gibt es spezielle Medikamente gegen Nervenschmerzen.
Doch all diese Medikamente behandeln nicht die Ursache, sondern ausschließlich die Beschwerden.
Die Ursache kann durch Kortison beeinflusst werden und durch die Zeit.

Auch ich habe schon einige PRT Spritzen erhalten, die allermeisten waren harmlos, aber auch ich habe schon die ein oder andere sehr unangenehme PRT Spritze erfahren müssen.
Es ist einzig und alleine deine Entscheidung, ob du dir zutraust, weitere PRT Spritzen in Anspruch zu nehmen.

Wie ausgeprägt sich ein MRT Bericht liest und wie ausgeprägt, in Gegenüberstellung, die Schmerzen dazu sein können, ist bei jedem unterschiedlich.
Manchmal macht ein sehr kleiner Bandscheibenvorfall riesige Probleme, auf der anderen Seite, manchmal ein großer Bandscheibenvorfall gar keine.
Es kommt immer auf die genaue Lage des Bandscheibenvorfalls an und wie sich die persönliche Struktur an der Wirbelsäule darstellt.

Laut MRT Bericht gibt es keine hochgradige Spinalkanalstenose und auch keine hochgradige Einengung der Nervenaustrittslöcher.
Das ist schon mal gut.
Letztendlich sollte jedoch solch ein MRT Befund von einem erfahrenen Neurochirurgen beurteilt werden.
Ich empfehle dazu gerne die Vorstellung in einer neurochirurgische Klinikambulanz, eines großen Krankenhauses der Maximalversorgung oder einer Uniklinik.
Nur sie sind die wirklichen Fachleute für Wirbelsäulenprobleme.

Bei weiteren Fragen gerne melden, wenn ich kann, helfe ich gerne weiter.

Gute Besserung und viele Grüße,
Pauline



Anni62
Guten Abend, Pauline,

vielen Dank für deine informative Antwort. Dass der Heilungsprozess vier bis sechs Monate dauern kann, hat mich ehrlich gesagt ziemlich getroffen. Wenn ich daran denke, dass ich diese Schmerzen noch so lange aushalten muss, macht mich das gerade echt fertig.

Ich war heute zum Beispiel auf einem Geburtstag und konnte kaum sitzen – wirklich nicht länger als fünf Minuten. Am liebsten liege ich den ganzen Tag auf dem Bauch, weil das aktuell die einzige Position ist, in der es halbwegs erträglich ist. Beim Sitzen bekomme ich sofort starke Krämpfe ins Bein, die dann auch lange anhalten. Es ist wirklich kaum auszuhalten.

Ich habe ja bereits mehrere PRT-Spritzen bekommen. Eine davon war extrem schmerzhaft und hat mir leider überhaupt keine Besserung gebracht. Deshalb habe ich das Thema erstmal für mich beendet. Auch der behandelnde Neurochirurg meinte, wenn nach der zweiten Spritze keine Verbesserung eintritt und die Behandlung so belastend ist, müsse man über eine OP nachdenken. Aber das ist für mich wirklich die allerletzte Option.

Ich habe zusätzlich mit einem weiteren Neurochirurgen gesprochen, der mir aufgrund meiner starken Schmerzen (aktuell bei etwa 8–9 von 10 auf der Schmerzskala) sogar direkt einen OP-Termin angeboten hätte. Das hat mich natürlich erstmal verunsichert. Ich habe ihn dann gefragt, was er an meiner Stelle tun würde – und seine Antwort war: abwarten.

Ich möchte es unbedingt weiterhin konservativ versuchen – auch, weil du meintest, dass es Zeit braucht. Viele raten ja ebenfalls eher von einer Operation ab. Trotzdem fällt es mir gerade unglaublich schwer, geduldig zu bleiben. Mein Bandscheibenvorfall am 26.02. hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt. Die Schmerzen im rechten Bein sind so stark, dass ich kaum noch zurechtkomme. Meine Lebensqualität ist extrem eingeschränkt.

Ich kann nicht mehr richtig sitzen, nicht Auto fahren – was für mich mit am schlimmsten ist – und ich schlafe nachts kaum noch durch. Ehrlich gesagt bin ich jetzt schon an einem Punkt, an dem ich merke, wie mir langsam die Kraft ausgeht.

Ich wünsche mir einfach so sehr zu wissen, dass es irgendwann besser wird. Vielleicht gibt es ja auch andere, die Ähnliches durchgemacht haben und mir ein bisschen Hoffnung machen können.

Liebe Grüße
Pauline69
Liebe Anni,

Eine mögliche Verbesserungszeit von 4-6 Monaten ist nicht in Stein gemeißelt, es kann durchaus deutlich schneller gehen, aber möglicherweise auch noch etwas länger dauern.

Ich hatte dir in meinem letzten Beitrag ein Bild gepostet, entspricht denn die Schmerzausstrahlung dem dazugehörigen Dermatom (Bereich)?

Des Weiteren würde mich interessieren, welche Schmerzmittel, gegebenenfalls Schmerzmittel Kombination du aktuell einnimmst?
Ganz wichtig ist es jetzt nicht tapfer zu sein und zu denken, ich möchte nicht so viele Schmerzmittel einnehmen!
An erster Stelle steht die Möglichkeit, sich zu bewegen, und die nötigen Schmerzmittel dafür einzunehmen.

Ob für dich eine mögliche Operation die bessere Alternative wäre, vermag ich nicht zu beurteilen!

Um eine Operation in Erwägung zu ziehen, sollten mehrere Dinge unbedingt zusammenpassen.
Der im MRT Bericht beschriebene Bandscheibenvorfall muss, vom Segment her, zwingend zu den tatsächlichen Schmerzenausstrahlungen passen, die aktuellen Schmerzen lassen sich mit den üblichen Schmerzmitteln nicht oder nicht ausreichend unter Kontrolle bekommen.
Das ist eigentlich etwas, worauf ein seriöser Neurochirurg ganz unbedingt achten müsste.
Denn, der worst Case wäre, du wirst operiert und der beschriebene Bandscheibenvorfall war gar nicht die Ursache für deine starken Schmerzen.

Letztendlich entscheidet dein Leidensdruck, für welchen Weg du dich entscheiden wirst!
Dieser hört sich bei dir schon ziemlich extrem an, wobei du uns bisher nicht mitgeteilt hast, welche Maßnahmen du bereits dagegen ergriffen hast.

Weiterhin gute Besserung und viele Grüße,
Pauline
rudi15
Hallo liebe Anni,

ich kann deine Verunsicherung und deinen Frust gut nachvollziehen. Ich dachte am Anfang auch: das wird wieder..., möglichst bald, und bin nach 6 Wochen wieder arbeiten gegangen um nicht ins Krankengeld zu fallen. Letztendlich ging das nicht lange gut und es stellten sich immer mehr und schlimmere Nervenschmerzen ein, was dann zu einer dauerhaften Krankschreibung ca. 3 Jahre lang führte.
Was ich damit sagen will: Du kommst um Geduld nicht herum, auf biegen und brechen bald wieder ins "alte Leben" zurück zu finden ist nicht der richtige Weg.
Das braucht Zeit, hab grad einen Arbeitskollegen, der auch gerade damit beschäftigt ist Geduld zu lernen in dem Zusammenhang.

Alles was "Pauline" schrieb, kann ich nur zu 100% beipflichten.
Lieber gleich von Anfang an die Schmerzen mit hochdosierten Mitteln bekämpfen, als nachher dauerhaft auf solche Medikamente angewiesen zu sein; ich weiß wovon ich spreche.
Wenn deine Schmerzen tatsächlich so hoch sind (jeder nimmt Schmerz anders wahr), solltest du dich schnellstens mit dem Neurochirurgen der dich betreut oder mindestens mit dem Hausarzt in Verbindung setzen um eine ausreichende Schmerzmedikation zu bekommen. In deinem Fall würden mir da mindestens Tilidin einfallen, aber das muss sowieso ein Arzt entscheiden. Und mach dem klar, wie hoch dein Leidensdruck ist, das hat nichts mit jammern zu tun, sondern es geht um eine angemessene medizinische Versorgung!

Wenn weiter konserativ, könnte man Ende Juli erneut ein MRT machen um zu sehen ob sich bereits was zum besseren geändert hat.

Und ich würde vorschlagen, einen Plan "B" zu entwickeln, wie es weiter gehen kann, wenn es nicht mehr so wird wie vorher.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen, daß es bald besser wird, und dem Rest ein angenehmes langes WE
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