Hallo alle zusammen,
ich bin 50 Jahre alt, weiblich und hatte vor 5 Jahren einen rechtsseitigen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule (L4/L5). Ich habe erst PRT-Spritzen und physikalische Therapie und später Physiotherapie bekommen.
Ich hatte relativ wenig Beschwerden - etwas Kribbeln im rechten Bein und vereinzelt Schmerzen, für die Paracetamol völlig ausgereicht hat.
Vor etwa 10 Tagen bin ich gestolpert und hatte danach brennende Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich. Diese haben irgendwann in das rechte Bein und in die Hüfte ausgestrahlt. Manchmal brennt es bei mir auch im Genitalbereich.
Gestern war ich deswegen beim Orthopäden. Er war sehr unter Zeitdruck, hat nur kurz meine Lendenwirbelsäule durch die Hose abgetastet und meinte, ich soll erstmal eine Lumbalbandage tragen. Wenn es in 3 Wochen nicht besser ist, soll ich anrufen, dann veranlasst er eventuell eine Bildgebung. Schmerzmittel oder sonstige Empfehlungen habe ich nicht bekommen.
Als ich die Diagnosen auf der Verordnung gelesen habe, hat mich fast der Schlag getroffen. Dort steht "Diagnosen: M99.03 Segmentale und somatische Funktionsstörungen: Lumbalbereich (lumbosakral), M51.1 Lumbale und sonstige Bandscheibenschäden mit Radikulopathie (G55.1*)
Ich habe sicherheitshalber für den 14.01. einen Termin bei einem zweiten Orthopäden ausgemacht. Das ist in 5 Tagen. Dieses ständige Brennen macht mir wahnsinnige Angst. Solche Beschwerden hatte ich bei meinem früheren Bandscheibenvorfall nicht. Heute morgen waren die Beschwerden besser, jetzt sind sie stärker.
Aber ich höre auch ständig in mich hinein und schiebe große Panik. Ich habe ständig Angst vor dem Cauda-Syndrom und weiß nicht, wie ich die Zeit bis zum Termin überstehen soll.