ich wünsche allen Bandis ein gutes Neues und schmerzfreies Jahr 2015.
Meine Op (Korrekturspondylodese L3/S1) ist nun 8 Wochen her und ich kann mit Freude sagen, daß die OP erfolgreich war.
Doch ich will nacheinander berichten.
Am 10.11.14 wurde die Versteifung der 4 Wirbel vom Rücken aus durchgeführt.
Die OP dauerte 6,5 Stunden, anschließend habe ich eine Nacht im Überwachungsraum verbracht.
Die Schmerzen im Gesäß ,den Beinen, sowie das Taubheitsgefühl im linken Fuß waren sofort verschwunden.
Am nächsten Tag wurde der Kreislauf mobilisiert, indem ich mithilfe der Physiotherapeutin mal kurz auf die Beine gestellt wurde.
Das wurde dann täglich verlängert,und so konnte ich bald mit Gehhilfen allein herumlaufen.
Außerdem wurde mir eine Orthese angepaßt,die ich immer außerhalb des Bettes tragen mußte.
Nach genau 2 Wochen wurden in der 2.OP vom Bauch her 2 Cages mit Knochenersatzmaterial eingesetzt.
Sie dauerte 1,5 Stunden.
Auch nach dieser OP habe ich die Nacht im Überwachungsraum verbracht.
Nach 24 Tagen konnte ich das Krankenhaus verlassen.
Ich bin froh, daß man mir diese lange Zeit gegeben hat, denn man merkt erst zu Hause,daß die Kraft noch lange nicht wieder da ist.
Ein kleiner Wermutstropfen sind die Nervenschmerzen, die ich seit der 1. OP im rechten Fuß habe.
Das Kribbeln, Stechen und Brennen bekomme ich aber mit Tilidin und Novaminsulfon gut in den Griff.
Ich denke ,daß auch dieses mit der Zeit weniger wird,ich bin auf jeden Fall optimistisch.
Von einem tollen Nebeneffekt will ich auch berichten: früher hatte ich immer kalte Füße, nun sind sie dank der OP immer warm.

Der Operateur erklärte mir das so: die Nerven liegen nun neben einer Blutbahn.
Ja, was soll ich noch berichten.Ich habe keine Probleme mit den Narben, alles verheilt vorschriftsmäßig.
Auch die Verdauung klappte sofort ohne Abführmittel, täglich ein Fläschchen Trinkyoghurt machts möglich.
Auf eine Reha werde ich wohl verzichten.Da ich nicht mehr berufstätig bin ,kann ich mir viel Zeit für die Genesung lassen.
Dank Dr.Prymka und seinem Team im St.Josephskrankenhaus in Wuppertal kann ich wieder ein schmerzfreies Leben führen.
Und ich möchte mich auch für die vielen Tipps bedanken, die ich hier im Forum mitnehmen konnte.
Sie haben mir die Angst vor der OP genommen.
Das alles möchte ich auch an andere weitergeben, die diese OP noch vor sich haben.