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Komplette Version Wieder Schmerzen nach Fusion C5/6 in Juni 2013

Bandscheiben-Forum > HWS-Forum
schivi
Hallo zusammen,

im Mai 2012 ich wurde nach 3 Jahren Schmerzen mit Bandscheibenvorfall C5/6 rechts (M50.1) diagnostiziert und operativ therapiert. Durchgeführt wurde im Juni 2013 eine anteriore cervicale Dekompression und Fusion C5/6 mittels AMT-Shell-Cage 5/18 mm und CSLP-Verriegelungsplatte 14 mm von links.

Diagnose war vom Radiologen wie folgt:
1. Mittelgroßer Prolaps im Segment C5/C6 nach medo-lateral rechts, der jedoch sehr weit nach caudal herniert und bis zur Wirbelkörpermitte C6 reicht mit einer Höhenausdehnung von ca. 1,1 bis 1,2 cm. Durch die foraminäre Prolapskomponente ist sowohl eine C6-Nervenwurzelirritation in Segmenthöhe C5/C6 möglich, durch die weit nach caudal hernierende Prolapskomponente, die intraspinal gelegen ist, ist auch eine C7-Nervewurzelirritation rechts denkbar.


Danach folgte AU bis Ende August 2012. Wiederaufnahme der Arbeit mit 4 x 5 Std. täglich. Seit 01.01.13 normaler Arbeitsplan mit 2 x 9 und 1 x 5 Stunden, dazu kommen jeweils 45 Minuten Hin- und 45 Minuten Rückfahrt.

Seit April 2013 langsam Verstärkung verschiedener Probleme:
* Kribbeln und Ameisenlaufen Hinterkopf rechts, Finger der rechten Hand, Ellbogen
* taube Stellen auf dem Rücken
* Tinnitus rechts, Hörverlust rechts,
* Kopf- Nacken- und Rückenschmerzen
* zeitweiliger Harnverlust nach dem Toilettengang

Im April 2013 neues CT wie folgt:
CT HWS nativ - Beurteilung: Bei Z. n. Fusion C5/6 linksbetonte Protrusio C5/C6. Flach Protrusio mit rechtslateraler Bulging C6/7 mit geringer Beengung des urzelkanals der Wurzel C7 rechts, die Wurzel ist aber nicht wesentlich komprimiert oder verlagert. Unauffällige Lage des Osteosynthesematerials ohne Hinweis auf eine Lockerung.
Die BS tangiert die Wurzel C7 rechts. Eine wesentliche Kompression besteht aber nicht. Normale Lage des Osteosynthesematerials, keine Spinalkanalsenge oder knöcherne Wurzelkanalsenge.


War im Juli 2013 drei Wochen nicht arbeiten, dadurch leichte Verbesserung. Seither wird es täglich schlimmer, ohne Medis komme ich nicht aus, KG und MT laufen. Reha Sport bingt momentan nur Verschlimmerung.

Besuch den NC im August brachte keine Ergebnisse, ich soll mich bewegen und abnehmen und dann vergeht das wieder.

Inzwischen bin ich total platt, und erhole mich auch durch Schlaf nicht mehr, kann mich sehr schlecht konzentrieren, und falle nach der Arbeit direkt auf Couch/Bett.

Können meine Bschwerden wirklich nur von muskulären Problemen kommen, welche Arzt sollte ich aufsuchen. Glaube nicht, dass ich noch lange durchhalte.

Danke für eure Ideen oder Erfahrungen. frage.gif

PS. OP war in Trier im Brüderkrankenhaus
odysseus
Hallo schivi,

wegen Tinnitus und Hörverlust in Kombination mit HWS-Beschwerden würde ich Dir raten, Dich an einen Neurootologen zu wenden. Leider gibt es davon nicht allzu viele. Diese Ärzte haben viele Möglichkeiten, Beschwerden zu messen, die in Zusammenhang mit der Innervierung von Sinnesorganen stehen. Meist handelt es sich um spezialisierte HNO-Ärzte. Theoretisch könnten sich auch Neurologen im Bereich Neurootologie fortbilden, aber da kenne ich keinen.

Wurde denn mal die obere Halswirbelsäule bei Dir gründlich diagnostisch untersucht, also C1 und C2? Leider wird das oft nicht gemacht und es kennen sich viele Ärzte auch nicht damit aus. Ich wiederhole mich zwar, wenn ich hier im Forum immer wieder darauf hinweise, aber das scheint mir leider in der heutigen Medizin ein blinder Fleck zu sein. Und wenn Beschwerden subjektiv eindeutig auf die Halswirbelsäule zurückführbar sind, dann sollte es in dem Bereich keine blinden Flecken geben.

Viele Grüße und alles Gute Dir,

odysseus
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Angepasst von Shaun Harrison
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