
Hallo Karin,
mir geht es im Moment "relativ" gut, jedenfalls besser als mit der Th10/11 Pseudarthrose und mit der Rippenpseudarthrose.
Meine Revisions-OP, Spondy von Th9-Th12 ist fast 8 Monate her, die danach nötige Rippenteilresektions-OP ist 3 Monate her.
Ich habe keine Probleme mit der Atmung (hatte Pleuraerguss), und die BWS fühlt sich recht stabil an und soll schon recht gute Verknöcherungstendenzen zeigen.
Leider habe ich immer noch BWS-Schmerzen nach längerem Sitzen und Stehen oder bei Erschütterungen.
Zusätzlich stört mich immer noch der ständige linksseitige Beinschmerz, kombiniert mit Kreuzschmerz, der nach längerem Sitzen auftritt und anamnestisch L5/S1-Reizungen entspricht. Es gibt aber nur Protrusionen und Facettengelenksarthrose L3-S1, Black Disk L3/L4 laut MRT von 2/09
Deswegen bekam ich epidurale Infiltrationen, von denen L3/4 eine kurzzeitige Linderung erbrachte und letzte Woche eine intradiskale Injektion ebenfalls in L3/L4. Einen typisch diskogenen Schmerz hatte ich aber nicht, obwohl ich seit dem kaum Beinschmerz hatte.
Morgen bespreche ich das weitere Vorgehen mit dem NC ... hoffentlich hat der noch eine Idee.
Außerdem plagen mich regelmäßig starke und stärkste linksseitige Kopfschmerzen, häufige Ohrenschmerzen, Kieferblockaden, Nackenschmerzen und HWS-Blockaden ...
Daher ist meine Medikation immer noch 3 x 20 Targin (=> ca. 120 mg Morphin), 2 x 150 mg Lyrica und 1 x (400 mg) Katadolon plus Oxygesic akut nach Bedarf. Und ich habe zum Glück nie schlimmere NW mit der Medikation gehabt.
Es geht mir damit "so gut", dass ich schon ein paar mal testweise kurz im Schritt auf meinem Pferd (1,81 m) saß, was in den letzten Jahren wegen der BWS nicht mehr möglich war.
So, das ist der IST-Zustand bisher, ich hoffe es wird jetzt demnächst noch besser, zumindest mit der LWS. Bei meiner HWS bin ich da skeptischer ....
LG Martina