Liebes Forum.
Möglicherweise soll ich morgen am Rücken operiert werden. Bei der Vorstellung, daß dies unter Vollnarkose geschehen könnte, überfiel mich der blanke Horror.
Ich leide seit Jahren am obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom.
Das vegetative Nervensystem schützt uns alle davor im Schlaf einfach zu ersticken, wenn wir krankheitsbedingt nicht atmen. Dies funktioniert sehr zuverlässig.
Ich habe mir nun vorgestellt unter Vollnarkose zu sein, und man dies macht, damit man einen absolut stillgelegten Patienten hat, sonst könnte man ja gar nicht operieren.
Wenn man nun während der OP das nCPAP-Gerät nicht einsetzt, um damit Apnoeen zu verhindern, und dann der Aufweckimpuls des vegetativen Nervensystems nicht ausreicht, den Patienten aus einer lebensbedrohlichen Situation zu retten, dann würde doch jeder, der unter Schlafapnoe leidet, ersticken.
Seh ich das falsch?
Und jetzt hab ich rausgekriegt, daß es nicht wenige Krankenhäuser gibt, die mit dem Thema gar nicht richtig umgehen können, weil Schlafapnoe noch nicht richtig ins Bewußsein eingedrungen ist.
Natürlich habe ich am Telefon gesagt, daß ich unter Schlafapnoe leide, und es ist auch klar, daß ich das Gerät mit in die Klinik nehme, aber was ist, wenn die Anästesisten/Ärzte trotzdem zu wenig Erfahrung damit haben?
Lokalanästesie soll der Vollnarkose, bei Schlafapnoeikern unbedingt vorzuziehen sein.
Ich habe höllisch Angst.
Hat irgendjemand von Euch Erfahrungen damit?
Ein aufklärendes Video, gibt es z.B. hier
hierVielen Dank.