mit dem was Du erlebt hast, kann ich gut nachvollziehen, dass Du dich mit der Situation alleingelassen fühlst. Wenigstens bist Du gut operiert worden, eine nette menschliche Vorstellung seiner Person hätte den Op-Erfolg ja nicht geschmälert, oder
Bei mir war es etwas anders, ich bin Patientin im ONZ Recklinghausen, war dort erst beim Orthopäden (Fachgebiet unter anderem HWS), danach direkt zum Kollegen NC, ebenfalls in dieser Praxis, von dort mehrere Meinungen eingeholt (leider alle mit dem selben Ergebnis). Der NC hat mich dann in Hattingen operiert, weil er dort sehr zügig einen Termin für mich hatte. Er kam direkt nach der Op 2 mal zu uns (3 Patientinnen von ihm) auf's Zimmer um sich zu überzeugen das alles gut gegangen ist. Eine Physio-Therapeutin kam ebenfalls zu mir um mit mir die Haltung des Kopfes und das Aufstehen zu besprechen. Kontroll-Termin hatte ich dann direkt nach Entlassung wo alles Weitere besprochen wurde. Ich denke, für mich ist alles gut gelaufen und fühle mich deutlich besser als vorher, benötige nur noch Ibu600 und Tetrazepam für die Nacht.
Die nächste und hoffentlich letzte Op (Anfang Oktober) wird dann in Recklinghausen, Elisabeth-Krankenhaus stattfinden, direkt eine Etage über der Praxis. Ich werde dann nach der Op jeden Tag einen der NC's am Bett sehen. Die Liegezeiten sind ja nicht mehr so lange wie früher (3 - 4 Tage).
Mit einer evtl. Reha werde ich wohl erst gegen Ende des Jahres rechnen dürfen. Bis dahin muss ich es auch schön langsam angehen lassen.
Lieben Gruß und auf ein neues Quartal für dich,
Sanne