Name: Adelheid Scholz
Geboren: 22.12.1954
Verheiratet: mit Ralf, die Silberhochzeit haben wir hinter uns
Kinder: einen Sohn und eine Tochter
Beruf: Einkäuferin „für elektronische Messgeräte“ in einem Industriebetrieb

Hobby: Computer, digitales Fotografieren, Video-Foto-CD'S erstellen, Glasmalerei,
Fensterbilder malen,  Serviettentechnik, Laubsägearbeiten und vieles mehr
Anschrift: http://www.scholz-castrop.de

 

Chronik zur Krankheit:

Es begann im August 2001, mit wahnsinnigen Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen, Nackenschmerzen die in den rechten Arm zogen und ein Kribbeln in der rechten Hand. Des Weiteren hatte ich starke Rückenschmerzen im LWS-Bereich. 

Ich ging zu meinem Hausarzt und bekam eine Spritze in den Rücken, sowie Mikrowelle und eine Überweisung zum Orthopäden, welchen ich noch am gleichen Tag aufsuchte. Dieser machte Röntgenaufnahmen, sah sie sich an und meinte zu mir,  das mit der Mikrowelle sollte mein Hausarzt weitermachen und zusätzlich noch Reizstrom, so entließ er mich. Ich dachte, dass kann es ja wohl nicht gewesen sein. Ging am nächsten Tag wieder zu meinem Hausarzt und holte mir eine neue Überweisung zum Orthopäden, welchen ich dann am nächsten Tag aufsuchte. Dort wurden ebenfalls Röntgenbilder gemacht, danach untersuchte mich dann der Arzt und ich bekam eine Spritze direkt an der Wirbelsäule im LWS-Bereich. Die tat sehr weh, er musste wohl den Nerv erwischt haben. Dann wurde ich eingerenkt und sollte wieder kommen, damit der Nackenbereich gestreckt  wird. Dies wurde dann 5mal gemacht. Da aber meine Kopfschmerzen nicht nachließen, wurde ich noch zweimal eingerenkt. Weil aber alles nicht half, wurde ich noch zum Neurologen, Frauenarzt und HNO geschickt. Von deren Seite war alles ok. 

Abschließend, nach 4 Wochen war keine Besserung eingetreten und als ich nach KG und Massagen fragte, meinte der Arzt, das wäre nicht nötig.  „So schlimm wäre es ja nicht mit der Verspannung im Nacken“. Also ging ich wieder arbeiten und ließ mir im Werk , von unserem Werksarzt Massagen verordnen, die dann doch eine Besserung brachten. 

Am 2. Januar 2002 fing es auf der Arbeit wieder an, ganz schlimme Kopfschmerzen und Schwindelgefühle. Also ging ich am 3.01.02 erst einmal wieder zu meinem Hausarzt. Spritze in den Nacken und eine Überweisung zum Orthopäden. Meine LWS ließ auch nicht auf sich warten, Schmerzen und Ausstrahlung ins linke Bein. Jetzt dachte ich mir, nimm mal den Ortho von Zicke, also ab nach Wattenscheid zu Dr. Ulbrich. Dort bekam ich dann eine Überweisung zum Radiologen, den ich dann am 25.01.02 aufsuchte, um eine MRT von der LWS machen zu lassen. 

Befund LWS:
Bei L3/4 breitbasige, re. mediolateral betonte Discusprotrusion mit leichter Tangierung der L3-Wurzeln.
Bei L4/5 flache, re. mediolaterale Discusprotrusion mit leichter Tangierung der re. L4-Wurzel.
Bei L5/S1 flache, mediane High intensity-Protrusion mit allenfalls diskreter Tangierung der re. S1-Wurzel.
Leichtgradige bis moderate nicht stenosierende Facettengelenksarthrosen L4 und S1
Aufgrund dieser Diagnose bekam ich dann 6 CT-Spritzen in die LWS, ohne Erfolg.
Am 28.02.02 wurde dann auch eine MRT von der HWS gemacht.

Befund HWS:
Bei C5 bis C7 deutliche Osteochondrosen, relative Spinalkanalstenosen und höhergradige chron.-osteodiscogene Foramenstenosen bds., relativer Befundsschwerpunkt bei C6/7 links
Wieder CT-Spritzen, aber erst zum 01.04.02 – da das Budget erschöpft war - diesmal für die HWS, die ebenfalls keine Besserung brachten.

Am 12.04.02 musste ich dann zum MDK. Der Arzt dort war sehr verwundert, dass ich bis dahin noch keine KG bekommen hatte. Diagnose: weiter krank, aber unbedingt KG. Ich teilte dem Arzt mit, dass der Ortho erst einmal die CT-Spritzen verschrieben hätte und wir danach weitere Massnahmen ergreifen würden.

Am 14.05.02 kam ich dann zur Reha nach Blieskastel „Am Arsch der Welt, und nichts für Rückenkranke, da sehr hoch gelegen“. Dort wurde ich dann nach 3 Wochen, am 04.06.02, krank entlassen mit der Begründung  „Verlängerung bekommen sie nicht, da wir sie auch in weiteren 3 Wochen nicht als geheilt entlassen können. Es kann sich noch bis zu 6 Monate hinziehen und wenn dann keine Besserung eingetreten sein sollte, sollten sie mal über eine OP-Indikation nachdenken“, ...........fand ich toll.  Aber ich solle zu Hause vor Ort alle Anwendungen weitermachen, dies schrieb er auch in den Entlassungskurzbericht für den Hausarzt.

Also am 07.06.02 mit dem Kurzbericht zum Hausarzt. Wieder die Antwort – Budget erschöpft – kommen sie am 1.07.02 wieder. Am 01.07. wieder zum Doc. Diesmal bekam ich dann doch 10 mal KG und das war es dann auch schon. Massagen saßen nicht mehr dran.

Aufgrund des Langberichtes der Rehaklinik, rief dann meine KK bei meinem Hausarzt an und wollte, dass ich zu einem Neurochirurgen überwiesen werde, Abklärung OP-Indikation. Der wiederum überweis mich zu meinem Ortho, der sollte dies veranlassen.

Also zum Ortho, dort bekam ich dann eine Überweisung zum Neurochirurgen. Aber Massagen hat er mir auch nicht verschrieben, warten wir erst mal ab, was der Neurochirurg sagt.

Am 25.08.02 hatte ich dann endlich einen Termin beim Neurochirurgen. OP-Indikation ist nicht gegeben, „Wir empfehlen die Intensivierung der konservativen Therapie mit physikalischen Anwendungen, Bewegungsbäder und adäquater Analgesie“.

Diesen Bericht und einen Fragebogen der KK, schickte mein Hausarzt dann an die KK – wegen ambulanter Reha -.

Am 12.09.02 zog ich mir dann einen Bänderriss am linken Knöchel zu, hervorgerufen durch Ausfallerscheinungen im linken Bein.

Am 18.09.02 bekam ich dann von der KK wieder mal eine Einladung zum MDK. Am 25.09.02 war ich dann beim MDK, dieser stellte fest, dass jetzt erst einmal der Bänderriss ausheilen muss und dass danach eine ambulante EAP notwendig ist.

Mein Hausarzt will nach Abheilung des Bänderrisses eine Heilmittelverordnung erstellen. Bin mal gespannt.

12.11.2002